Search results for "pathology [Brain Neoplasms]"
showing 10 items of 1714 documents
Nebennierenver�nderungen und deren Deutung beim pl�tzlichen Tod aus nat�rlicher Ursache
1958
Es werden 4 Falle eines plotzlichen Todes aus naturlicher Ursache mit Nebennierenveraanderungen mitgeteilt. Dabei handelt es sich 1. um einen Waterhouse-Friedrichsensehen Symptomenkomplex, 2. um eine miliare Tuberkulose, 3. eine Grippepneumonie und schlieslich um eine seit 20 Jahren bestehende bisher synaptomlos gebliebene Nebennierentuberkulose. Ubereinstimmend fand sich bei der Sektion eine Nebennierenblutung mit Verengung der muskularen Markvenen, eine seeartige Erweiterung der Marksinus und eine hyaline Thrombosierung der Rindencapillaren. Unter Berucksichtigung der besonderen Kreislaufverhaltnisse der Nebenniere, speziell dem Vorhandensein sog. Drosselvenen, durch deren Funktion eine w…
�ber den Einflu� verschiedener Gruppen von Pharmaka auf die Alkoholoxydation
1966
In Versuchen an Kaninchen wurde der Einflus von 10 Praparaten aus der Reihe der Analgetica, Antihistaminica, gefaswirksamen Substanzen, Antihypertonica, Neuroleptica und Appetitzugler auf den Verlauf der Blutalkoholkurve uberpruft. Athanol wurde in 30 % iger Losung i. v. appliziert, nachdem 60–70 min zuvor die Medikamente in einer Dosierung verabreicht worden waren, die in etwa einer Tageshochstdosis beim Menschen entspricht. Im Vergleich zur Alkohol-Kontrollgruppe fiel bei gleichzeitiger Arzneimittelvorbehandlung kein andersgearteter Blutalkoholkurvenverlauf auf. Die Grenzen der in den Kontrollversuchen erhaltenen Streuung wurden in keinem Fall uberschritten und auch die statistischen Bere…
Diskurs zu Morphinbefunden im Autopsieblut nach palliativer Schmerzbehandlung
2001
Nach einer Schmerzbehandlung stellt die Beurteilung von Morphin- und seinen Glucuronidkonzentrationen am Leichenblut hohe Anforderungen an einen forensischen Gutachter. Im vorliegenden Beitrag werden wichtige physikochemische Eigenschaften sowie pharmakokinetische Daten der Analyte zusammengestellt und eine kurze Ubersicht des Wissenstands uber die Pharmakokinetik von Morphin gegeben. Die Durchsicht klinischer Untersuchungen ergab eine grose Bandbreite therapeutischer Morphindosierungen und eine hohe Variabilitat aller pharmakokinetischer Parameter. Auf die Auswirkungen einiger Einflussfaktoren wie Applikationsweg, Applikationsfrequenz, ¶Alter und Allgemeinzustand sowie Leber- und Nierenfun…
F. Petersohn (Mainz): �ber das Abrei�en des kindlichen Kopfes w�hrend der Geburt
1959
Es sind 2 Falle dargestellt, bei denen es im Verlauf der Geburt zum Abreisen des kindlichen Kopfes kam. Im I. Fall handelt es sich um eine Normallage einer reifen Frucht, im II. Fall um eine Fruhgeburt im 7.–8. Monat in Steislage. In beiden Fallen ist die Fixierung des Kindes bzw. des Kopfes nicht durch ein Geburtshindernis, sondern infolge Storungen im Geburtsmechanismus erklart. Im ersteren Fall ist es ein Schulterquerstand bei Wehenschwache und krampfartiger Kontraktion der Weichteile, im zweiten Fall aller Wahrscheinlichkeit nach ein Spasmus im unteren Gebarmuttersegment. Die ganzen Umstande lassen im Letzteren an eine gewaltsame Beendigung der Geburt durch dritte Personen denken.
Ist das Vorhandensein von Kohlepartikeln in den Luftwegen von Brandleichen als Zeichen der vitalen Reaktion zu werten?
1959
Auf Grund experimenteller Untersuchungen an totverbrannten Tieren und isoliert den Flammen ausgesetzten Menschenlungen konnten Kohle- oder Ruspartikelchen in den tieferen Luftwegen, in den Gewebsspalten und nicht zuletzt auch in den Gefasen nachgewiesen werden, wobei es sich allerdings hochstwahrscheinlich nicht um Flugrus, sondern um Verbrennungsprodukte des Korpers bzw. um verkohltes Brandmaterial handelt.
Blutgruppen und Partnerwahl
1967
Auf Grund von 786 Zweimanngutachten wurden die Blut- und Serumfaktoren der beiden mannlichen Partner einer Kindesmutter mittels desx2-Tests daraufhin gepruft, ob — haufiger als nach dem Zufall zu erwarten — eine Ubereinstimmung bestimmter Merkmale bei beiden Partnern vorkommt. Bei keinem der untersuchten Merkmale fand sich eine solche Abweichung, d.h. die Ergebnisse stehen nicht im Widerspruch zu der Annahme, das Partnerwahl und Blutgruppenzugehorigkeit voneinander unabhangig sind. Die Voraussetzung fur die Anwendung positiver Vaterschaftsberechnungen ist also von dieser Seite her nicht anfechtbar.
Medikament�se Sterilit�t als T�uschungsmethode bei paternit�tsgutachten
1977
Bei der gerichtlichen Aufklarung einer strittigen Vaterschaft sind Tauschungen moglich. So kann eine medikamentos ausgeloste Infertilitat durch Eingriff an der Spermatogenese, am Spermientransport und an der hormonalen Steuerung herbeigefuhrt werden. Bis-Dichloracetyl-Octamethylendiamin ist aufgrund der spermiogenesehemmenden Wirkung besonders geeignet. Auser einem Antabus-Effekt bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol entstehen keine Nebenwirkungen. Bei der taglichen Einnahme von ca. 200 mg ist nach 2–3 Monaten eine Sterilitat ausgebildet. Nach Absetzen der Substanz ist die Spermatogenese und damit die Fertilitat des Mannes nach etwa 2 Monaten wieder vollig normal.
Postmortale Ver�nderungen am Gehirn
1963
1. Den Ergebnissen einer Grundversuchsreihe an nicht vorgeschadigten Ratten uber postmortale und artefizielle Zell- und Gewebeveranderungen wurden die Befunde bei mit Histamin, Adrenalin vorbehandelten Tieren sowie denen nach Erstickungstod und dem Tod nach Hirntrauma erhobenen Befunde gegenubergestellt. 2. Die Auffassungen uber einen sich nach dem Tod vollziehenden dreiphasigen Strukturwandel und bezuglich der Bedeutung der beim Todeseintritt bestehenden kolloidalen Struktur fur den Typ der postmortalen Veranderungen wurden durch die erganzenden Untersuchungen bestatigt. 3. Die widerspruchsvoll erscheinenden Befunde der bei der Sektion in Erscheinung tretenden Zustandsbilder der sog. Hirns…
Retrograde Luftembolie bei Arrosionsaneurysma der Arteria pulmonalis
1956
Es wird uber ein Arrosionsaneurysma der A. pulmonalis berichtet, nach dessen Ruptur in einen Bronchus hinein es zu einer todlichen Luftembolie kam. Das Zustandekommen einer derartigen “retrograden” Luftembolie wird durch zwei, in ihrem Mechanismus verschiedene, aufeinanderfolgende Abschnitte erklart: Zuerst werden kleinere Luftmengen zu Beginn der Inspiration in die Lungenarterie eingesaugt, solange, bis die Pulmonalklappen schlusunfahig werden. Dann erst kommt es in einer zweiten Phase beim Husten und Wurgen zu einem aktiven Einpressen groserer Luftmengen in das rechte Herz.
�ber eine ungew�hnliche Vaccine-Infektion bei einem Neugeborenen
1955
Zusammenfassung Es wird über eine Vaccineinfektion bei einem Säugling berichtet, der am 20. Lebenstag unter dem Bilde einer Virussepsis starb und versucht, an Hand des klinischen Verlaufes und des Sektionsbefundes den Gang der Infektion zu klären.